Freiwillige-Feuerwehr Nidderau-Erbstadt

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Satzung

Nidderau-Erbstadt                                                                                                 Stand: 01.03.2010

Freiwillige Feuerwehr Erbstadt

Vereinssatzung

für die

Freiwillige Feuerwehr Nidderau

des Stadtteiles Erbstadt

§ 1

Name, Sitz, Rechtsform

1. Der Verein trägt den Namen Freiwillige Feuerwehr Erbstadt.

2. Er hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.).

3. Der Sitz des Vereins ist Nidderau – Erbstadt.

§ 2

Zweck des Vereins

  1. Der Verein Freiwillige Feuerwehr Erbstadt hat die Aufgabe:
  • Das Feuerwehrwesen des Stadtteils Erbstadt zu fördern.
  • Die Grundsätze des freiwilligen Feuerschutzes zu pflegen  und durch gemeinschaftliche Veranstaltungen  kameradschaftliche Verbindungen zwischen den Mitgliedern des Vereins und zu anderen Feuerwehren herzustellen.
  • Die Jugendfeuerwehr zu fördern.
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung § 2 Absatz(3). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen an die Stadt Nidderau die es unmittelbar und ausschliesslich für    gemeinnützige Zwecken zu verwenden hat.
  1. Politische und religiöse Betätigungen sind ausgeschlossen.

§ 3

Mitglieder des Vereins

Der Verein besteht aus:

  1. den Mitgliedern der Einsatzabteilung
  2. den Mitgliedern der Altersabteilung
  3. den Ehrenmitgliedern
  4. den fördernden Mitgliedern

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen und beginnt mit dem Tag der Aufnahme.
  1. Aktive Mitglieder des Vereins sind solche, die gemäß Ortssatzung der Einsatzabteilung angehören.
  1. Mitglieder der Altersabteilung können solche Personen werden, die der Einsatzabteilung angehörten und die Altersgrenze erreicht haben oder auf eigenen Wunsch und ehrenhaft aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind.
  1. Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen gewählt werden, die sich besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder  werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung ernannt.
  1. Als fördernde Mitglieder können unbescholtene natürliche Personen aufgenommen werden, die durch ihren Beitritt ihre Verbundenheit mit dem Feuerwehrwesen bekunden wollen.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft kann zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten schriftlich gekündigt werden.
  1. Die Mitgliedschaft endet ferner durch Ausschluss aus dem Verein. Der Ausschluss ist auszusprechen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.
  1. Über den Ausschluss  des Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Gegen diese Entscheidung ist Beschwerde an den Vorstand zulässig. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis zu deren Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
  1. Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung aberkannt werden.
  1. In allen Fällen ist der Auszuschließende vorher anzuhören. Der Ausschluss ist schriftlich zu begründen.
  1. Mit dem Ausscheiden erlöschen alle vermögensrechtlichen Ansprüche des Mitglieds gegen den Verein.

§ 6

Mittel

Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks werden aufgebracht:

  1. Durch jährliche Mitgliedsbeiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festzusetzen ist.
  1. Durch freiwillige Zuwendungen.
  1. Durch Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln.

§ 7

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vereinsvorstand

§ 8

Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste Beschlussorgan.
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vereinsvorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Vertreter geleitet, und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mit einer 7 tägigen Frist einzuberufen.
  1. Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens 4 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vereinsvorsitzenden schriftlich mitgeteilt werden.
  1. Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Stimmberechtigten ist innerhalb einer vierwöchigen Frist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. In dem Antrag müssen die zu behandelnden Tagesordnungspunkte bezeichnet sein.

§ 9

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  1. Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge.
  1. Die Wahl des Kassierers, des Schriftführers, des Pressewartes und der Beisitzer für eine Amtszeit von 5 Jahren.
  1. Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
  1. Die Genehmigung der Jahresrechnung.
  1. Entlastung des Vorstandes und des Kassierers.
  1. Wahl der Revisoren.
  1. Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
  1. Wahl von Ehrenmitgliedern.
  1. Entscheidungen über die Beschwerde von Mitgliedern gegen den Ausschluss aus dem Verein.

     10. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 10

Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einladung stets Beschlussfähig.
  1. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.  Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag mit  einfacher Mehrheit beschließen, geheim abzustimmen.
  1. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, deren Richtigkeit vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu bescheinigen ist.
  1. Jedes Mitglied ist berechtigt, seine Anträge zur Niederschrift zu geben.

§ 11

Vereinsvorstand

1.   Der Vorstand besteht  aus :

  • dem  amtierenden Wehrführer der  Feuerwehr Nidderau-Erbstadt als 1.Vorsitzender
  • dem amtierenden stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Nidderau-Erbstadt als stellvertretenden Vorsitzender
  • Kassierer/in
  • Schriftführer/in
  • Pressewart/in
  • zwei Beisitzer/innen

2.  Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die 1.Vorsitzende und der /die

     stellvertretende Vorsitzende. Jeder oder jede von ihnen ist berechtigt, den Verein im

     Rahmen der Vorstandsbeschlüsse allein zu vertreten. Dem Vorstand obliegt die Leitung der

     Vereinsgeschäfte, die Verwaltung und die satzungsgemäße Verwendung des Vereins-

     Vermögens, sowie die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

3.  Kassier/in, Schriftführer/in, Pressewart/in und zwei Beisitzer/innen werden von der

     Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von fünf Jahren

     gewählt. Die Wahl ist auf Antrag geheim.

4.  Vorstandsitzungen werden nach Bedarf vom/von der 1.Vorsitzenden einberufen. Über die

     Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen und von

     einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

5.  Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist bei Anwesenheit von vier Vorstandsmitgliedern

     gegeben. Unter ihnen muss sich der 1. oder der stellvertretende Vorsitzende befinden.

     Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmen-

    Gleichheit  entscheidet die Stimme der/des 1. Vorsitzenden.

§ 12

Geschäftsführung und Vertretung

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 13

Rechnungswesen

  1. Der Kassiererist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.
  2. Er darf Auszahlungen nur leisten, wenn der Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter darüber informiert wurden.

  3. Über alle Einnähmen und Ausgaben ist Buch zu führen.

  4. Am Ende des Geschäftsjahres legt er gegenüber den Revisoren Rechnung ab.

  5. Die Revisoren prüfen die Kassengeschäfte und erstatten der Jahreshauptversammlung  Bericht.

§ 14

Jugendfeuerwehren

  1. Die Jugendordnung der Jugendfeuerwehr ist Bestandteil dieser Satzung.

§ 15

Auflösung

  1. Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mindestens vier Fünftel der Mitglieder vertreten sind und diese mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen die Auflösung beschließen.
  1. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann nach Ablauf eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, in der ein Beschluss zur Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der Stimmberechtigten mit einer Stimmenmehrheit von drei Vierteln der vertretenen Stimmen gefasst wird. In der zweiten Ladung muss auf diese Bestimmung besonders hingewiesen werden.
  1. Im Falle einer Vereinsauflösung treten die Bestimmungen des § 2 Absatz (5) in Kraft. Beschlüsse über das Vereinsvermögen bedürfen der Zustimmung der Mitglieder-versammlung.

35 Jahre Jugendfeuerwehr Erbstadt

35 Jahre Jugendfeuerwehr Erbstadt

Vor 35 Jahren, unter Wehrführer Edmund Faulstich wurde in Erbstadt der Beschluss getroffen, eine Jugendfeuerwehr ins Leben zu rufen.

Unter den damaligen Jugendwarten Berthold Fass und Karl-Heinz Rupp wurden die angehenden Brandschützer im Alter von 10 bis 17 Jahren im Bereich Feuerwehrtechnik auf den aktiven Dienst vorbereitet.

Geprägt wurde die Arbeit der Jugendfeuerwehr Erbstadt vor allem in den 80er Jahren durch ihre Erfolge bei den lokalen Jugendwettbewerben. Nicht selten wurde hierbei der 1. Platz im damaligen Unterverband Hanau-Land und eine ebenfalls starke Leistung bei den Kreiswettbewerben erzielt.

 

Außerdem wurden häufig Zeltlager auf Orts- und Stadtebene, sowie Tagesausflüge unternommen.

Die Jugendarbeit musste schon damals sehr abwechslungsreich gestaltet werden, um für jeden Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren interessant zu sein – keine leichte Aufgabe, die auch heute noch die Jugendwarte an ihre Grenzen bringen kann.

Die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben, beispielhaft der Gewinn der Stadtmeisterschaft der Nidderauer Jugendfeuerwehren im Jahr 2007 und 2011, das Erreichen der Jugendflammeabzeichen 1 bis 3 sowie die Abnahme der Leistungsspange, gehören schon seit vielen Jahren zum Standardprogramm der Jugendfeuerwehrarbeit in Erbstadt.

Ebenso war die Erbstädter Jugendfeuerwehr im Jahr 2006 zu Gast bei unserer Partnerfeuerwehr im österreichischen Bad-Deutsch-Altenburg. An einem verlängerten Wochenende wurde am Ufer der Donau ein Zeltlager mit verschiedensten Aktivitäten durchgeführt.

Der nicht-feuerwehrtechnische Bereich, die so genannte „Allgemeine Jugendarbeit“ stellt einen großen Anteil unserer Arbeit dar. Es werden Zeltlager, Fahradtouren, Schwimmbad- und Freizeitparkbesuche sowie Aufenthalte in Jugendherbergen, um nur einige zu nennen, durchgeführt.

An dieser Stelle ist es daher angebracht, die Jugendwarte und deren Stellvertreter, die die Jugendarbeit in den vergangenen 35 Jahren geprägt haben zu nennen:

Diese waren im Einzelnen:

1)    Berthold Fass

2)    Karl-Heinz Rupp

3)    Hubert Elsdörfer

4)    Jens Elsdörfer

5)    Andreas Repp

6)    Marc Henn

7)    Dominik Meiß

8)    Steffen Eichhorn

9)    Christian Poloczek

10)  Benjamin Henn

11)  Markus Rupp

12)  Stefan Rupp

13)  Kerstin Wenzel

Fahrzeuge

Florian Nidderau 03/19-01
Einsatzfahrzeug-ID: V96967 Kennzeichen: MKK-SN 141
Standort: Hessen › Main-Kinzig-Kreis (HU, MKK)
Obergruppe: Feuerwehr Organisation: FFw
Klassifizierung: Mannschaftstransportwagen Hersteller: Volkswagen
Details

Florian Nidderau 03/43-01
Einsatzfahrzeug-ID: Kennzeichen: MKK-SN-343
Standort: Hessen › Main-Kinzig-Kreis (HU, MKK)
Obergruppe: Feuerwehr Organisation: FFw
Klassifizierung: Löschgruppenfahrzeug Hersteller:

 

Quelle : http://bos-fahrzeuge.info

Brände löschen, wie die „Großen“

Es ist 22:00 Uhr als auf der Feuerwache Erbstadt die Alarmierung: Brennt Gartenhütte (Winner Feld) – Einsatz für die Jugendfeuerwehr Erbstadt einging. Schnell ziehen sich die etwa 8 Jugendlichen an. Mit Spannung in den Augen geht es zur Brandstelle. Als sie dort ankommen brennt ein Feuer. Der Löschangriff wurde eingeleitet. Jeder Handgriff sitzt. Kurze Zeit später , Feuer aus!

10:30 – Hilfeleistungseinsatz – Ölspur Stettiner Straße.

Um 14:30 erfolgt die Alarmierung –  Wasser im Gebäude

Und es ging weiter –17:00 Alarmierung PKW Brand Kaicher Weg

Bei kühlen Getränken und lecker Wurst lässt es sich bei der Feuerwehr aushalten.

So war der Berufsfeuerwehrtag 2013 ein spektakuläres Erlebnis für alle Beteiligten, sodass wir uns auf das nächste Mal freuen können.

Erster Gemeinsamer Atemschutz-Tag der Freiwilligen Feuerwehr Nidderau

    

(BS) „Zwei Jahre Vorbereitung, die zu einer Basis führten, die unsere Feuerwehr Nidderau in Sachen Atemschutz nach vorn bringen wird“ waren die abschließenden Worte des Nidderauer Stadtbrandinspektors Dieter Bauer, als er seine Abschlussworte an die Teilnehmer und Ausbilder des ersten Atemschutztages der Freiwilligen Feuerwehr Nidderau richtete.

Das Team um den verantwortlichen Atemschutzbeauftragten in Nidderau, Sören Kalinowski, hatte sich rund zwei Jahre Zeit genommen, um ein Konzept zu erarbeiten, um zukünftig allen Atemschutzgeräteträgern und -trägerinnen in der Freiwilligen Feuerwehr Nidderau gleiche Ausbildungen in Theorie und Praxis lehren zu können. Und dieses Konzept fand am ersten Atemschutzausbildungstag nun seine Umsetzung.

 

Unterstützt von seinem Team; Torsten Lind, Sven Knies, Karsten Schneider, Sebastian Mattes und Christian Otto; begann Kalinowski den Tag im Feuerwehrgerätehaus des Stadtteiles Heldenbergen mit einer einführenden Theorieeinheit. Hierbei wurde im Speziellen eingegangen auf die zusätzliche Persönliche Schutzausrüstung für Atemschutzgeräteträger, Einsatzgrundsätze im Atemschutzeinsatz, richtiger und gezielter Umgang mit der Wärmebildkamera, richtige Dokumentation bei der Atemschutzüberwachung, Grundsätze und Möglichkeiten der Einsatzstellenbelüftung, sowie den Umgang mit Situationen, wenn es in einem Atemschutzeinsatz zu einem Notfall bei einem Kameraden kommen sollte.
Nach einer Pause ging der Ausbildungstag in die Praxis über. Hier wurden die Seminarteilnehmer in drei gemischte Gruppen aufgeteilt, um das am morgen Erlernte, sowie im Einsatzalltag bereits an Erfahrung gesammelte, in die Praxis umzusetzen. Großen Wert legten die Ausbilder darauf, dass die Teams sich aus verschiedenen Stadtteilen zusammensetzten, um einen besonderen Erfahrungsaustausch zu generieren. Es standen drei Ausbildungsstationen in der Praxis bereit, die von allen Teilnehmern unter Atemschutz abgearbeitet werden mussten. Man machte sich auf, einen simulierten Unfall eines Atemschutzgeräteträgers, einen Brandeinsatz mit vermisster Person und eine zielgerichtete Be- und Entlüftung eines Brandraumes abzuarbeiten.

„Das Konzept kam an, was man an der aktiven Mitarbeit und Diskussionen der Teilnehmer beobachten konnte“ so Kalinowski, „Das bestärkt uns weiter zu machen und weiter an den Grundlagen und Ausbildungen für Nidderau zu arbeiten“ ergänzte Stadtbrandinspektor Bauer.
So wurde dieser Tag nach einer regen Abschlussdiskussion mit zufriedenen Teilnehmern, Ausbildern und einem sehr zufriedenen Stadtbrandinspektor beendet, wobei man fest hielt, 2013 weitere Veranstaltungen folgen zu lassen, um möglichst viele Kameraden und Kameradinnen zu erreichen, sowie den eingeschlagenen Weg künftig zu intensivieren.
Besonderen Dank gebührt der Feuerwehr Heldenbergen, die trotz parallel laufenden Funklehrgang alle logistischen Aufgaben mit Bravour löste, der Stadt Nidderau für ihre Unterstützung in der Weiterentwicklung ihres Brandschutzes, allen Seminarteilnehmern für die Bereitschaft sowie dem Kameraden Schütz aus Ostheim für die umfangreiche Dokumentation.

 

 

 

 


 

Brandschutzerziehung

Wer sind wir und was machen wir eigentlich:

Die Feuerwehren der Stadt Nidderau haben einen Arbeitskreis Brandschutzerziehung gebildet. Ziel dieses Arbeitskreises ist es, ein gemeinsames Konzept für die Durchführung der Brandschutzerziehung in den fünf Ortsteilen von Nidderau zu erstellen und immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Dieses Konzept setzen wir nun schon seit dem Jahr 2000 in den Kindertagesstätten und seit 2002 auch in den Grundschulen um. Dazu gehen wir im Kindergarten in die Gruppen der angehenden Schulkinder und in der Grundschule in die vierten Klassen, um dort die Brandschutzerziehung zu praktizieren.

Warum wir das tun ?

Jedes Jahr kommt es erneut zu zahlreichen Bränden durch den falschen Umgang mit Zündmitteln und brennbaren Stoffen. Es entstehen Sachschäden in Millionenhöhe. Viele Menschen werden verletzt oder gar getötet. Darüber berichten die Medien fast täglich. In vielen Fällen wird Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz als Ursache ermittelt. Häufig sind Kinder daran beteiligt, vor allem weil sie nicht gelernt haben mit Zündmitteln und gefährlichen Situationen umzugehen.

Aufgabe der Feuerwehr ist es nicht nur Brände zu löschen und technische Hilfe zu leisten, sondern auch der Entstehung von Bränden vorzubeugen. Diesem Ziel soll, in Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten und den Grundschulen, die Brandschutzerziehung ihres Kindes dienen.

Warum ist Brandschutzerziehung wichtig ?

* Weil jährlich immer noch ca. 200 Kinder durch Brände umkommen

* Weil jährlich immer noch 600 Erwachsene bei Bränden sterben

* Weil immer noch Tausende von schweren und schwersten Brandverletzungen auftreten

* Weil immer noch Hunderte von Millionen € an Sachschäden entstehen

* Weil immer noch ein Drittel aller Brandstiftungen von Kindern und Jugendlichen verursacht werden

Ziel der Brandschutzerziehung / Brandschutzaufklärung

Steigerung des Brandschutzbewusstseins:

* Erkennen und Beurteilen von Brandgefahren

* Beurteilen der Wirkung von Feuer und Rauch

* Kennen der Funktion von Brandschutzeinrichtungen und Löschgeräten

* Richtiges Verhalten und Handeln um Brandfall

Wir vermitteln in der Brandschutzerziehung den Kindern folgende Inhalte:

* Das Erkennen des zwiespältigen Charakters eines Feuers (gut /böse)

* Üben des richtigen Umgangs mit Zündmitteln (Schwerpunkt Streichhölzer, anzünden einer Kerze)

* Das richtige Verhalten im Brandfall erläutern wir anhand einer Bildergeschichte

* Anhand unseres Rauchhauses demonstrieren wir den Kindern das Verhalten des Brandrauches in einem Gebäude in verschiedenen Situationen (offene Tür/geschlossene Tür).

* Alarmierung der Feuerwehr über Telefon

* Absetzen eines Notrufes mit Hilfe unseres Übungstelefons als praktische Übung:

* Wer ruft an?

* Was ist passiert?

* Wo ist es passiert?

* Wie viele Menschen sind betroffen, verletzt, gefährdet oder eingeklemmt?

* Warten ob die Feuerwehr noch Fragen hat!

Notrufmissbrauch ist strafbar!

Für die Kindergartenkinder endet die Brandschutzerziehung dann mit einem Besuch im Feuerwehrgerätehaus. Nach einem gemeinsamen Frühstück beginnt die Führung durch die Wache. Dort lernen sie die Feuerwehrfahrzeuge von Innen und Außen kennen. Außerdem werden verschiedene Ausrüstungsgegenstände sowie die persönliche Schutzausrüstung gezeigt. Abschließend rüstet sich eine Feuerwehrperson im Beisein der Kinder komplett mit schwerem Atemschutz aus. Die Kinder sehen, dass man vor einem Atemschutzgeräteträger keine Angst haben muss.

Für die Grundschulkinder endet die Brandschutzerziehung mit einer praktischen Übung. Sie bauen mit Hilfe unseres Löschfahrzeuges eine Wasserversorgung auf. Danach darf jedes Kind mit einem Strahlrohr auf die mitgebrachten Fallklappen spritzen. So können sie ihr Zielvermögen unter Beweis stellen, was ihnen einen riesen Spass bereitet.

Nach Abschließen der Brandschutzerziehung erhalten alle Kinder eine Urkunde für eine erfolgreiche Teilnahme.

 

Unterstützen Sie uns :

* Seien Sie ihren Kinder ein gutes Vorbild im Umgang mit Feuer und lassen Sie nie Streichhölzer und Feuerzeuge achtlos herumliegen.

* Alle Feuerspender gehören an einen kindersicheren Platz

* Kaufen Sie ihre Streichhölzer und Feuerzeuge selbst ein

* Vertrauen Sie Kindern niemals offenes Feuer oder Licht an.

* Lassen Sie Kinder niemals bei offenem Feuer, offenem Licht oder mit Heizstrahlern und ähnlichen Gefahrenquellen unbeaufsichtigt alleine.

Feuererziehung – gezieltes Gefahrentraining

Kontrolliertes Üben ist besser als strikte Verbote. Durch Abschrecken oder Angst machen erreicht man meist nur den gegenteiligen Effekt.

* Schärfen Sie ihrem Kind ein, im Brandfalle sofort Hilfe von Erwachsenen zu holen (Angst vor Strafe durch Gespräche nehmen!)

* Zeigen Sie ihrem Kind die möglichen Fluchtwege und üben Sie diese immer wieder ein

* Geben Sie ihrem Kind die Gelegenheit, unter Ihrer Aufsicht eine Kerze anzuzünden oder im Ofen, im Kamin bzw. im Gartengrill ein Feuer in Gang zu setzen (verhindert heimliches Zündeln)

* Klären Sie ihre Kinder also auf, dass es der Faszination „Feuer“ nicht heimlich nachgehen muss, denn…

wer Bescheid weiß, der spielt nicht mit dem Feuer!!

Wie kann man sich schützen?

Es gibt Feuerlöscher, Feuerlöschdecken und Rauchmelder.

Rauchmelder sind nicht teuer, haben aber eine große Wirkung in der Bekämpfung gegen Rauch und Feuer, denn:

* Brandrauch wirkt einschläfernd und erstickend

* Behindert die Atmung, ist giftig und teilweise ätzend (eine Rauchvergiftung kann nach 2 Minuten tödlich sein)

* Ist heiß, behindert und nimmt die Sicht

* Führt zur Orientierungslosigkeit, Panik und Angst

* Kommt lautlos und kann tödlich sein!

Rauchmelder sind bestens dazu geeignet, Personen bei der Entstehung eines Brandes zu alarmieren. Mehrere Rauchmelder im Haus erhöhen die Chancen, rechtzeitig zu entkommen. Besonders gefährdet sind schlafende Menschen. Giftiger Rauch und tödliches Kohlenmonoxid wecken nicht, sondern führen rasch zur Bewußtlosigkeit. Die meisten Brände beginnen zwischen 19.00 Uhr und 7.00 Uhr. Zwischen 23.00 Uhr und 7.00 Uhr werden die meisten Menschen durch Brände im Privatbereich verletzt oder getötet.

Jugend-Übungsabend

Übungsabend der Jugendfeuerwehr: Donnerstag  19.00 – 20.00 Uhr

Die Jugendfeuerwehr bietet für alle Interessen etwas. Im Fokus steht natürlich die feuerwehrtechnische Ausbildung, wobei Teamarbeit nicht fehlen darf. Von theoretischen Übungsstunden über die aktive Einsatzübung bis zum Wettkampftraining ist alles dabei. Spiel und Spaß bleiben bei der Jugendfeuerwehr auch nicht auf der Strecke. Innerhalb unserer allgemeinen Jugendarbeit planen wir mehrmals im Jahr verschiedene Aktivitäten wie Ausflüge in Freizeitparks und Schwimmbäder sowie Sportveranstaltungen. Um in die Jugendfeuerwehr eintreten zu können, solltet ihr mindestens 10 Jahre alt sein, Freude an Teamarbeit haben und ein wenig feuerwehrtechnisches Interesse mitbringen.

Interessierte Jungs und Mädels sind jederzeit herzlich eingeladen, Donnerstags abends vorbeizuschauen und in die Übung hinein zu schnuppern.

 

Über Euer Interesse und Euren Besuch würden wir uns sehr freuen.

 

Euer Jugendfeuerwehrteam
Benjamin Henn, Oliver Starck

Ansprechpartner Benjamin Henn:     benjamin.henn(at)gmx.de

 

 

Großübung Jugendfeuerwehr 2013

 

Die Jugendfeuerwehr Erbstadt hat am Samstag, den 24. August um 14.30 Uhr an der Großübung der Jugendfeuerwehren im Stadtteil Ostheim teilgenommen. Dabei waren die Jugendfeuerwehr Erbstadt , Ostheim, Heldenbergen, Eichen, Windecken und das DRK Nidderau im Einsatz.
Bei dieser Großübung zeigten die rund 85 Jugendlichen und ihre Betreuer, was die Jugendfeuerwehr alles leisten kann. Angenommen wurde ein Brand und vermisste Personen der Grundschule Ostheim. Alle Jungendfeuerwehren arbeiteten Hand in Hand und schon nach kurzer Zeit wurden die Verletzten gerettet und dem DRK übergeben. Auch der Angenommen Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht.

Die Übung hat sehr gut geklappt und die Jugendlichen konnten den Zuschauern, sowie ihren Jugendwarten beweisen, dass sie die grundlegenden Handgriffe der Feuerwehr beherrschen.

Nach getaner Arbeit lud die Jugendfeuerwehr Ostheim auf eine Wurst und ein Getränk im Gerätehaus ein. Diesem Angebot gingen vielen nach und ließen die erlebnisreiche Übung Revue passieren.


 

Ausbildung

Bevor man als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann am Einsatzgeschehen teilnehmen darf, durchlaufen die Anwärter eine vielschichtige Ausbildung. Diese Ausbildung ist in der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 2 geregelt.

Nach Aufnahme und Einkleidung, – einen bestandenen Gesundheitscheck vorausgesetzt – beginnt in jedem Bereich jährlich ein Grundlehrgang. Der Grundlehrgang, als 1. Teil der Truppmannausbildung, umfasst einen 70-stündigen Lehrgang.

Es werden die Grundbegriffe von Feuerwehrtechnik, Fahrzeug- u. Gerätekunde, technischer Hilfeleistung, Sanitätsdienst und den allgemeinen Grundlagen für die Arbeit im Feuerwehrdienst und im Katastrophenschutz vermittelt. Dieser Grundlehrgang findet auf Kreisebene statt. Der Grundlehrgang wird durch eine Abnahmeprüfung abgeschlossen.

 „Während einer zweijährigen Ausbildungszeit auf Standortebene, der Truppmann Teil 2 Ausbildung, werden in der Regel ein Sprechfunklehrgang und ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang ebenfalls auf Kreisebene absolviert.

Das Ende der gesamten Grundausbildung bildet die Truppmannprüfung Teil2 , die ebenfalls auf Kreisebene zu absolvieren ist und durch die Kreisausbilder und den Kreisbrandinspektor abgenommen wird.

Interesse an der Feuerwehr?

Wir treffen uns jeden Donnerstag um 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus.

Schaut doch mal vorbei!