Freiwillige-Feuerwehr Nidderau-Erbstadt

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Kommunales Warn- und Informationssystem KATWARN eingeführt

Der Main-Kinzig-Kreis startet das kommunale Warn- und Informationssystem KATWARN. Alle angemeldeten Bürgerinnen und Bürger erhalten damit ab sofort in Gefahrensituationen kostenlos behördliche Warninformationen und Verhaltenshinweise direkt auf ihr Mobiltelefon.

Ob Großbrand, Hochwasser oder Industrieunfall – im Main-Kinzig-Kreis ist mit der Inbetriebnahme des Warn- und Informationssystems KATWARN in Zukunft für ein Stück mehr Sicherheit gesorgt. Mit dem KATWARN-System bekommt die Feuerwehrleitstelle des Kreises ab sofort eine zusätzliche Möglichkeit, in Gefahrensituationen die Bürgerinnen und Bürger direkt und ortsgenau mit Warnungen und Verhaltenshinweisen zu versorgen. Die kostenlose App für iPhone und Android-Smartphones bietet behördliche Warnungen zum aktuellen Standort und weiteren frei wählbaren Postleitzahlgebieten.

„Wir wollen, dass die Menschen im Main-Kinzig-Kreis schnell und punktgenau informiert sind, wenn etwas passiert, das unmittelbar ihre Gesundheit oder Sicherheit betreffen könnte. Das Katwarn-System hilft uns dabei. Zusammen mit den Lautsprecheransagen der Polizei und der Feuerwehr sowie den Durchsagen in den Medien können wir die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich erreichen“, erklärt Landrat Erich Pipa. Ein Warnhinweis kann zum Beispiel lauten: „Trinkwasserverunreinigung – Warnung des Main-Kinzig-Kreises, gültig ab sofort, für PLZ 63571, kein Leitungswasser trinken.“

Uebungen

Alarmübung TH-VU mit mehreren eingeklemmten Personen

UebungenSo erklang es letzten Freitag dem 27. Juni 2014 gegen 19:00 Uhr aus den Meldeempfängern der Feuerwehren Erbstadt und Heldenbergen. 

Das Übungsszenario stellte sich wie folgt dar. Auf der Straße zur Naumburg, in Nidderau Erbstadt, ereignete sich ein Unfall. Es hatte sich ein PKW überschlagen und ein weiterer war gegen einen Baum gefahren und fing im Motorraum zu brennen an. Als die Wehr Erbstadt als erstes an der Unfallstelle eintraf, waren die Fahrer der beiden Unfallfahrzeuge eingeklemmt. Eine weitere Person lief, mit Kunstblut verschmiert, auf der Straße herum und eine saß regungslos am Straßenrand.

 

Uebungen

Der Einheitsführer des LF8 Erbstadt befahl umgehend den Brand im Motorraum des brennenden Fahrzeuges zu löschen. Gleichzeitig wurde der Hilfeleistungssatz der Wehr Erbstadt in Bereitstellung gebracht. Ebenfalls wurde die Straße gegen den fließenden Verkehr gesichert. Die Besatzung des nachrückenden zweiten Fahrzeuges (MTW) der Wehr Erbstadt, bekam den Auftrag sich um die verletzten Personen ausserhalb der verunfallten Fahrzeuge zu kümmern. 

 

Etwa zeitgleich mit dem Eintreffen des HLF der Wehr Heldenbergen, wurde in Absprache mit dem schon vor Ort befindlichen Notarzt mit der Befreiung der Person, aus dem vorher brennenden PKW, durch die Feuerwehr Erbstadt begonnen. Die Wehr Heldenbergen nahm sich den zweiten, auf dem Dach liegenden, PKW vor. Etwa 45 Minuten nach Alarmierung waren alle Personen aus den Fahrzeugen befreit. Nach der Meldung „Übungsende“ ging es, nach dem Aufräumen, zur Nachbesprechung und Übungskritik ins Feuerwehrhaus nach Erbstadt. An der Übung waren neben den Einsatzkräften aus Heldenbergen und Erbstadt auch vier Mimen des DRK Nidderau vor Ort.

 

Weitere Bilder gibt es unter

Ganz besonderen Dank geht an die Firma „Altwagenabholservice Wolfgang Schneider Inh. Jürgen Schneider“ , welche uns die beiden Unfallfahrzeuge zur Verfügung gestellt hat.

Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr

Unter diesem Motto führte unsere Jugendfeuerwehr am 24. und 25. Mai 2014 ihre diesjährigen 24 Stunden-Übung durch. Alles begann am Samstag um 9 Uhr mit einem großen Frühstück, damit die Kids für den Tag gestärkt waren. Anschließend kam es um 11 Uhr zur ersten Alarmierung per SMS auf das Handy des Gruppenführers. Sofort wurde die Truppe zusammen getrommelt und sich umgezogen. Dann ging es mit Blaulicht zur Einsatzstelle am Wasserbehälter in Erbstadt. Dort fanden die Kinder einen Anhänger mit auslaufender Flüssigkeit vor, welche zwar in diesem Fall nur Wasser war, aber auslaufendes Benzin darstellen sollte. Unter der Leitung des Jugendwarts Benjamin Henn, bauten die Jugendlichen völlig selbstständig ihre benötigten Gerätschaften auf und nahmen die auslaufende Flüssigkeit mit Schuttmulden und Bindemittel ordnungsgemäß auf.

Jugendfeuerwehr zu Besuch beim Rettungshubschrauber Christoph 2

 

Am Donnerstag, den 10.04.2014 machte sich unsere Jugendfeuerwehr auf den Weg nach Frankfurt, um den an der berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 2“ zu besichtigen. Da wir während des regulären Flugbetriebs, der von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang stattfindet, die Besichtigung durchführten, kam es wie es kommen musste. Als wir in Frankfurt mit den neun Jugendlichen ankamen, startet der Helikopter gerade in Richtung Einsatzort, so dass die Jugendlichen erst einmal nur den Hubschrauber beim Start vom Boden aus zu Gesicht bekamen.

 

Um die Wartezeit für die Jugendlichen bis zur Ankunft des Helikopters am BGU zu verkürzen, wurde sich schnell bei MC Donalds gestärkt, um anschließend bei der Besichtigung alles neugierig zu erfragen. Nach der Stärkung ging es zurück zum BGU, wo der Helikopter gerade von seinem Einsatz zurück kam. Die Jugendlichen hatten dabei die Möglichkeit vom Hangar aus zu beobachten, wie der Helikopter auf dem Dach des BGUs landete. Als die Rotorblätter zum Stillstand gekommen waren, begrüßte uns die Crew. Während der Pilot uns dem Helikopter erklärte, wurde dieser vom Rettungsassistent mit Kerosin betankt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Wir erfuhren, dass der Hubschrauber einer von 16 Stück ist, welche durch das Bundesinnenministerium angeschafft worden sind. Dabei ist der Standort Frankfurt der zweite Stützpunkt gewesen, an dem in den 80er Jahren ein Rettungshubschrauber stationiert worden ist. Der jetzige Hubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135 T2i, wurde 2007 neu angeschafft und hatte den stolzen Kaufpreis von ca. 6 Millionen Euro. Seine maximale Geschwindigkeit liegt bei ca. 216 km/h, so dass er innerhalb von 15 min an jedem Punkt in dem ihm zugeteilten Radius von 50 km ist. Neben dem Piloten, der übrigens von der Bundespolizei gestellt wird, fliegt der Rettungsassistent mit und unterstützt den Piloten während dem Flug bei der Navigation. Weiterhin fliegt ein(e) Notarzt/Notärztin mit, die vom BGU gestellt wird. Der Notarzt übernimmt am Einsatzort die Patientenversorgung und wird vom Rettungsdienst und seinem Rettungsassistenten unterstützt.

Nach dem uns der Pilot den Hubschrauber erklärt hatte, übernahm der Rettungsassistent Christian Hassenbach das Wort und zeigte den Jugendlichen die medizinische Ausstattung des Hubschraubers. Hier konnten die Jugendlichen hautnah erleben, wie der Puls, die Sauerstoffsättigung und der CO-Gehalt im Blut gemessen werden. Zum Schluss hatten die Jugendlichen noch die Möglichkeit ihre offen gebliebenen Fragen zu stellen. Dabei kam die Frage auf, ob der Patient im Hubschrauber auch reanimiert wird. Christian erklärte daraufhin, dass nur Patienten die sich in einem stabilen Zustand befinden mit dem Hubschrauber geflogen werden, allerdings kann es beim Flug zu Komplikationen kommen und eine Reanimation notwendig werden. Zum goldenen Abschluss machten wir noch Bilder vor dem Hubschrauber, wobei die Skyline von Frankfurt im Hintergrund nicht fehlen durfte. Dann verabschiedeten wir uns und traten die Heimreise an.

 

34 Alarmuebung 2014-09-26

Feuerwehr Erbstadt übt mit den Nachbarwehren Kaichen und Bönstadt den Ernstfall

34 Alarmuebung 2014-09-26

Am vergangenen Freitag, den 26. September wurden die Feuerwehren aus Erbstadt, Kaichen und Bönstadt zu einer Alarmübung nach Erbstadt auf den Erlenhof alarmiert.

Hier galt es die Lage „Werkstatt-Brand mit ausgedehntem Feuer und zwei vermissten Personen “ abzuarbeiten. Die zuerst eingetroffene Feuerwehr aus Erbstadt leitete umgehend die Personensuche mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz von der Westseite her ein. Weiterhin wurden mehrere Rohre zur Brandbekämpfung in Stellung gebracht. Die als zweites eingetroffene Wehr aus Kaichen ging von der Ostseite vor, auch hier wurde zuerst mit schwerem Atemschutz das Gebäude nach der zweiten vermissten Person abgesucht

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158 Alarmuebung 2014-09-27

Die Wehr Bönstadt bekam die Aufgabe die Wasserversorgung sicherzustellen, hierzu legte sie eine Schlauchleitung ca. 150m von der Hauptstraße zur Einsatzstelle. Großen Wert hatte der Erbstädter Wehrführer Stefan Pusch, der die Übung ausgearbeitet hatte, auf eine realistische Darstellung gelegt. Als Beispiel kamen zwei Nebelmaschinen zum Einsatz die die Sicht im inneren des Gebäudes, wie in echt, auf ein Minimum reduzierte. Insgesamt waren 33 Feuerwehrkräfte an der Übung beteiligt. Der Stadtbrandinspektor von Niddatal, Bernd Reiter und Stellvertreter Kurt Schmidberger sowie der Stadtbrandinspektor aus Nidderau, Dieter Bauer waren vor Ort und machten sich ein Bild von der Zusammenarbeit der drei Wehren. Nach 45 Minuten hieß es „Feuer aus“. Nachdem alle Gerätschaften wieder einsatzbereit auf den Fahrzeugen verlastet waren, trafen sich alle Übungsteilnehmer zur Nachbesprechung im Erbstädter Feuerwehrhaus.

113 Alarmuebung 2014-09-26

Weiter Bilder gibt es auf http://bilder.feuerwehr-erbstadt.de

Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr

Unter diesem Motto führte unsere Jugendfeuerwehr am 24. und 25. Mai 2014 ihre diesjährigen 24 Stunden-Übung durch. Alles begann am Samstag um 9 Uhr mit einem großen Frühstück, damit die Kids für den Tag gestärkt waren. Anschließend kam es um 11 Uhr zur ersten Alarmierung per SMS auf das Handy des Gruppenführers. Sofort wurde die Truppe zusammen getrommelt und sich umgezogen. Dann ging es mit Blaulicht zur Einsatzstelle am Wasserbehälter in Erbstadt. Dort fanden die Kinder einen Anhänger mit auslaufender Flüssigkeit vor, welche zwar in diesem Fall nur Wasser war, aber auslaufendes Benzin darstellen sollte. Unter der Leitung des Jugendwarts Benjamin Henn, bauten die Jugendlichen völlig selbstständig ihre benötigten Gerätschaften auf und nahmen die auslaufende Flüssigkeit mit Schuttmulden und Bindemittel ordnungsgemäß auf.

 

Nach dem der Einsatz vorüber war, mussten wie im realen Leben die Fahrzeuge überprüft und neu bestückt werden, damit die Einsatzbereitschaft für neue Aufgaben hergestellt war. Anschließend hatten die Jugendlichen Freizeit und konnten sich bei Hot Dogs stärken. Bis es auf einmal um kurz nach 13 Uhr erneut alarmierte zu einem Wohnungsbrand mit einer vermissten Person auf dem Erlenhof. Dort fanden die Kinder einen vollständig vernebelten Wohnraum im ersten Obergeschoss vor, in dem der Angriffstrupp mit den selbstgebauten Atemschutzattrappen auf den Knien zuerst die vermisste Person suchen musste und anschließend die Brandbekämpfung vornahm. Um den Nebel aus dem Raum zubekommen und so eine bessere Sicht zu erlangen, wurde durch den Schlauchtrupp das Belüftungsgerät in Stellung gebracht. Außerdem wurde gleichzeitig die Brandbekämpfung von außen durch den Wassertrupp vorgenommen, um ein übergreifen der „Flammen“ auf das angrenzende Gebäude zu verhindern.

Nach Einsatzende wurde die gesamte Übung mit den Jugendwarten Henn und Starck nachbesprochen, wobei sie sehr erstaunt waren über das profihafte Vorgehen der Jugendlichen.

Nach so viel Aufregung stand für die Kids erst einmal Spaß und Entspannung auf dem Plan, hierzu ging es auf den Bolzplatz um eine Runde zu kicken. Als sie anschließend kaum zurück im Feuerwehrhaus waren, alarmierte es erneut. Diesmal ging es zum Fischteich, wo eine Person vermisst wurde, welche irgendwo im Wald oder den Feldern verschwunden war. Hierzu wurden drei Teams gebildet, welche die verschiedenen möglichen Richtungen absuchten. Auch diesmal waren die Betreuer über das geschickte Vorgehen erstaunt, so dass die Person schneller gefunden wurde als gedacht. Deshalb mussten die Betreuer kurzer Hand in die Trickkiste greifen und sich noch schnell eine weitere Übung überlegen. Kaum im Feuerwehrhaus angekommen, dauerte es nicht lange und der Feuerwehrnachwuchs wurde erneut alarmiert. Diesmal ging‘s zu einem Verkehrsunfall, dort musste der verletzte Fahrer über eine Trage sorgfältig und langsam gerettet werden. Da solch eine Übung noch nie durchgeführt wurde, wurden die Jugendlichen durch Tipps und Ratschläge von den Betreuern unterstützt. Anschließend wurde sich bei gegrilltem gestärkt, weil keiner wusste was noch alles am Abend auf dem Programm stehen wird. Während sich die Kinder bei Spielen erholten, klingelt es um 22 Uhr erneut. Diesmal sollten mehrere Holzstapel auf dem Winnerhof 2 brennen. Die Kids rückten mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle aus. Auf dem Weg dorthin konnte das Feuer schon von weitem gesehen werden. Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut war, konnten die Jugendlichen mit drei Trupps mit den Löscharbeiten beginnen. Auf Grund der Größe dauerten diese 1,5 Stunden und die Kids waren anschließend erschöpft und müde.

Zurück im Feuerwehrhaus mussten sämtliche Gerätschaften geprüft und die Fahrzeuge neu bestückt werden, bevor um 0.30 Uhr die Nachtruhe angetreten wurde. Doch wie im echten Leben alarmiert es nicht nur bei Tag, sondern auch nachts. Um 3.45 Uhr ertönte schon wieder die Sirene, sodass der Gruppenführer alle wecken musste und sie schnell in die Einsatzkleidung steigen mussten. Doch wie sich herausstellte, waren auf der Strecke zwischen Erbstadt und Eichen keine freilaufenden Tiere zu sehen. Dies hieß also, alles nur falscher Alarm und zurück ins Feuerwehrhaus zum weiter schlafen. Um 8 Uhr nach dem Morgenappel wurden die Fahrzeuge noch ein letztes Mal überprüft, bevor es dann nach dem Abschlussfrühstück vorbei war.

Für die Kids war es zwar ein anstrengender Tag, aber ein voller Erfolg mit vielen neuen Erfahrungen, so dass auch für das nächste Jahr ein solcher Tag auf dem Plan stehen soll.

 


 

Ausbildungsnachmittag TH-VU

Am vergangenen Samstag, den 17.05. übte die Feuerwehr Erbstadt gemeinsam mit der Feuerwehr Heldenbergen in Reichelsheim/Weckesheim auf dem dortigen Schrottplatz.Hier stellte die Firma „AaS-Schneider“ vier Schrottfahrzeuge zur Verfügung die zu Übungszwecken genutzt wurden. 

Das Hauptaugenmerk dieses Nachmittags lag beim erlangen und vertiefen verschiedener Techniken, um eine Person möglichst schnell und schonend aus einem verunfalltem PKW zu befreien. Hierzu kam neben Schere und Spreizgerät auch erstmals die aus der Vereinskasse bezahlte „Säbelsäge“ zum Einsatz.
Am Ende des Tages waren alle Kameradinnen und Kameraden froh über das erlernte und man war sich einig das dieser Nachmittag wiederholt werden muss.
Für das Bereitstellen der Übungsfahrzeuge möchten wir uns bei der Firma „Altwagenabholservice Wolfgang Schneider Inh. Jürgen Schneider“ herzlich bedanken.

   

iPhone/iPad App

Ab sofort gibt es die offizielle Feuerwehr-Erbstadt iPhone / iPad App

Hier findet Ihr aktuelle Informationen rund um die Feuerwehr-Erbstadt  + Termine – News – Bilder

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